Ein bisschen Lob

Wenn die Bücher aus dem Programm positiv besprochen werden, ist das natürlich immer schön. Schön ist aber auch, wenn die Rezensenten daneben noch ein paar nette Worte für den Verlag übrig haben. Balsam für die geschundene Verlegerseele! Deshalb hier ein paar Stimmen zum Verlag (und das ein oder andere zum Verleger):

»Und wenn wir schon bei Verlagen sind, dann verdient ein kleiner Ein-Mann-Verlag aus Frankfurt großes Lob: Seeling. Das ist einer von denen, die gebraucht werden, Salz in der Suppe.«
Tobias Gohlis, Sprecher der KrimiZeit-Bestenliste auf »crimemag.de«

»… ein Achtungserfolg auch für den kleinen Seeling-Verlag, dessen Verleger bei der Auswahl der Autoren für sein Haus von einem sicheren Gespür geleitet wird.«
Jürgen Priester, http://www.krimi-couch.de

»„Nebenan ein Mädchen“ hält sich über Monate an der Spitze der „KrimiWelt“-Bestenliste, und die Rezensenten feiern nicht nur den Autor, sondern auch denjenigen, der diesen Debütroman aus dem amerikanischen Exil nach Hause gebracht hat … Mit Derek Nikitas hat Seeling den nächsten Treffer gelandet. Er hat offenbar das richtige Gespür.«
Kolja Mensing, Berliner Tagesspiegel

»Das [Scheiterhaufen] ist ein Krimi, wie man ihn sich wünscht, und zugleich ein Beweis für das ausgezeichnete Gespür des Verlegers J. Seeling.«
Spiegel-online, Ulrich Baron

»Verzweifelt suchen deutsche Lektoren nach neuen Maschen, Moden und Autoren, um dem boomenden Krimigenre neuen Lebensstoff zuzuführen. Wenig erfolgreich: Rundum langweilt es. Da zeigt ihnen ein Ein-Mann-Verlag, was eine Harke ist. Bereits zum zweiten Mal ist J. Seeling aus Frankfurt eine veritable Entdeckung gelungen …«
Tobias Gohlis, Buchjournal

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Derek Nikitas »Brüche«: Gesammelte Rezensionen im April

9783938973165Seit einiger Zeit ist unser neuer Roman Brüche« von Derek Nikitas draußen. Im April stieg das Buch auf Platz 5 der KrimiZeit-Bestenliste ein. Was natürlich ein sensationeller Erfolg für das Buch ist. Es folgten eine ganze Reihe großartiger Rezensionen, die an dieser Stelle kurz zusammengefasst werden sollen:

»Nach Scheiterhaufen (2010) jetzt: Brüche. Familienzusammenführung zur Katastrophe: Der junge Cal will zu seinem leiblichen Vater und zu sexueller Identität, seine leibliche Mutter will weg aus dem Putzfrauendasein, Deputy Hartwick will seiner tumorkranken Frau das Sterben erleichtern, seine Tochter will Glück. Alle diese recht normalen Menschen treiben wie die Lachse nach Norden, nach Cassadaga-County am Erie-See, um dort zu sterben. Starker Roman über Erbsünde und Gewalt.«
Tobias Gohlis, KrimiZeit-Bestenliste, Die Zeit

»Dieser Roman ist ein herausragender Neonoir, der in jeder Hinsicht genau das hält, was sein Titel verspricht: „Brüche“.«
Ulrich Noller, Funkhaus Europa

»Ähnlich außergewöhnlich, jedoch viel düsterer und hoffnungsloser ist „Brüche“ von Derek Nikitas, einer jener Romane, bei denen sofort klar ist: Das nimmt kein gutes Ende … „Brüche“ ist ein noir par excellence, wie das Leben von Menschen im Unglück eher beiläufig und versehentlich zur Tragödie werden kann und wie man so etwas sehr gelungen erzählen kann.«
Thomas Wörtche, Plärrer, Nürnberg

»Schuld und Sühne, Strafe und Verbrechen, eigentlich geht es um die kleinen Fallstricke des Lebens, wie aus der einen kleinen Sache eine ganz große wird, wie aus Zufall Schicksal wird, weil man sich ihm unterwirft. Traurig, traurig, aber wahr.«
Elisabeth Römer, http://www.kulturexpress.de

»Derek Nikitas gehört zu den Autoren, die für mich zum Maßstab für die Beurteilung zeitgenössischer Kriminalliteratur geworden sind und mich immer wieder zum Nachdenken anregen.«
Henny Hidden, http://www.krimilady.de

»Es geht um kleine und große Verbrechen, um Schuld und Unschuld, um Zufall und Schicksal – kurz gesagt – um die Fallstricke des Lebens. Nikitas arbeitet nicht mit überkandidelten Kunstfiguren, sondern mit – metaphorisch ausgedrückt – Menschen aus Fleisch und Blut ? einfache Leute, wie sie auch Nikitas‘ Vorbild Cormac McCarthy gerne zu Worte kommen lässt. Brüche ist … ein großer amerikanischer Roman. Chapeau, Herr Nikitas«
Jürgen Priester, http://www.Krimi-Couch.de

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Kleine Verlage in großen Buchhandlungen

Es ist doch immer wieder schön, wenn man sieht, dass auch Kleinverlage in den Großbuchhandlungen vertreten sind. Um so mehr, wenn es der eigene Verlag ist! Und so freut es einen doch jedes Mal, wenn man durch die Bücherreihen der großen Filialisten schlendert und dort seine Bücher wiederfindet.
So hat unser Autor Guido Rohm vor etwa zwei Wochen seinen Roman »Blutschneise« im Kulturkaufhaus Dussmann in Berlin gefunden. Schön zu sehen, dass Dussmann auch gute Bücher im Sortiment hat!
Und noch schöner ist es, wenn einer der Buchhändler oder eine der Buchhändlerinnen ein Buch aus dem eigenen Verlag empfiehlt und zum persönlichen Büchertipp macht und das Buch mit Anmerkungen des Mitarbeiters prominent präsentiert wird. Das habe ich vor einigen Monaten schon bei James Dickeys »Flussfahrt« bei Thalia in Darmstadt gesehen und jetzt letzte Woche wieder mit »Scheiterhaufen« von Derek Nikitas bei Hugendubel in Frankfurt. (Auch wenn da nur die Lizenzausgabe von Droemer Knauer stand. Ist ja eigentlich unser Buch …)

Hier noch der letzte Satz des Kommentars der Buchhändlerin zum Roman: »… sehr blemmend und sehr nah.« Dem kann ich mich nur anschließen.

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Über positive Helden und minimalistische Wirklichkeit

Die krimilady hat in ihrem blog das Krimijahr 2011 Revue passieren lassen. In ihrer Rückschau ist zwei Mal der Seeling Verlag vertreten: und zwar mit »Scheiterhaufen« von Derek Nikitas und mit »Blutschneise« von Guido Rohm.

Das finden wir natürlich großartig! Noch großartiger aber ist, was sie über unsere Bücher schreibt.
So ist »Scheiterhaufen« das Buch, das sie im vergangenen Frühjahr am meisten beschäftigt hat:

»Das Buch, das mich im ersten Halbjahr am meisten beschäftigt hat, war Derek Nikitas Scheiterhaufen vom Seeling Verlag. In Schreibratgebern stößt man ja häufig auf die Ansicht, dass zu einem gelungenen Buch ein positiver Held gehört, der den Ereignissen trotzt. Nur wenn der Leser mit dem Helden mitfiebern kann, gelinge eine Einfühlung und ein erhabenes Lesegefühl stellt sich ein. Derek Nikitas versucht es anders. In mehreren Handlungssträngen lässt er seine nicht gerade sympathischen Protagonisten auf die Katastrophe zustreben und dem Leser wird, je ohnmächtiger er sich fühlt, der Glaube an das Gute im Menschen ausgetrieben.«

Und über »Blutschneise«:
»und letztendlich hat Guido Rohm mit seinem Text Blutschneise es wieder geschafft, aufzutrumpfen.
Mein erster und letzter Gedanke beim letztgenannten Buch wohl so eine Art Quintessenz. Welchem Thema kann sich ein Autor nach diesem Stoff noch zuwenden, wenn er uns eine Wirklichkeit so minimalistisch auf den Punkt gebracht präsentiert? Wenn er sich nicht im Kreise drehen will? Nun ist das nicht mein Problem, aber gespannt bin ich schon. Und richtig konsequent gedacht stellen seine Opferbeschreibungen am Ende des Buches auch so etwas wie eine Vergewaltigung oder zumindest eine Entschuldung des vordem Erzählten dar. Sich selbst als Autor in die Geschichte einzubauen und auch noch durch Tod zu entledigen erscheint dagegen logisch. Guido Rohms Krimi zeigt, wie man Literatur in eine extreme Form gießen muss, damit der moralische Grad der gesellschaftlichen Beziehungen in seinem Ausmaß nicht nur erkennbar, sondern auch fühlbar wird.«

Und hier geht’s zum blog der krimilady

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Der Tod – ein lohnendes Geschäft

Unter dieser Überschrift widmet sich Volker Nies in der Fuldaer Zeitung vom 19.11.2011 dem neuen Roman von Guido Rohm.

Wir sind da natürlich ganz seiner Meinung (denn schließlich verlegen wir Krimis, und worum geht’s da meistens … genau)!

Deswegen hier der ganze Artikel:

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Metafiktion und böses Erwachen

In der Dezember-Ausgabe der österreichischen Literaturzeitschrift Buchkultur bespricht Peter Hiess in seiner Krimikolumne – Schmauchspuren – diesmal den neuen Roman »Blutschneise« von Guido Rohm.

Hier der Anfang der Rezi: »Wenn schon Metafiktion, dann bitte so.«
Und das Ende: »Es wird ein böses Erwachen geben.«

Hier die Ganze Rezension:

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Neue Rezension für »Loser«

In der Backnanger Kreiszeitung hat Marina Heidrich den neuen Roman von Peter Wark besprochen.

Ihr Fazit: »Mit seinem düsteren, fast Hoffnungslosigkeit ausstrahlenden neuen Werk fügt sich der Autor nahtlos in die Tradition der Noir-Literatur.«

Dem können wir uns natürlich nur anschließen.

Hier gibt es die ganze Rezi

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